saeulen_gc17_feature Vorspiel

gamescom 2017 – Die Säulen der Erde


Die Säulen der Erde kennen die meisten von uns als dicken 1200-Seiten-Wälzer von Ken Follet, in dem die Geschichte des Baus der Kathedrale im Örtchen Kingsbridge im 12. Jahrhundert erzählt wird. Genau diese Geschichte um die drei Protagonisten, Philipp dem Mönch, Jack und Aliena bringen Daedalic nun als dreiteiligen und interaktiven Roman in Form eines 2D Point and Click Adventures auf den PC und die Konsolen.

Auf der gamescom 2017 konnte ich einen Blick auf den zweiten Teil des Dreiteilers anspielen und mich durch die hübschen Szenen der Geschichte klicken. Dabei entspricht das Spiel nicht exakt der Romanvorlage, da ich durch verschiedene Entscheidungen den Verlauf der Hauptgeschichte beeinflussen kann. In dem gezeigten Kapitel der Präsentation ging es um Aliena und ihren Bruder Richard, die von dem Adeligen William in der Burg ihres Vaters festgehalten werden, nachdem Aliena William zurückgewiesen hat. Ich steige also mitten in der Geschichte ein. Aliena ist mir sofort sympathisch und die Geschichte ist an einer recht spannenden Stelle. Die Dialoge sind gut eingesprochen und erzeugen sofort eine tolle Atmosphäre, die Steuerung ist genretypisch auch ohne Tutorial klar und die Gestaltung der handgezeichneten Hintergründe ist stimmig und enthält laut Daedalic originalgetreue Abbildungen des 12. Jahrhunderts. Schnell ist die Demo vorbei und ich würde gern wissen, wie sich meine Entscheidungen auf den Verlauf der Geschichte auswirken.

Mein Ersteindruck

Die Säulen der Erde ist ein ehrgeiziges Projekt, dass sich die Jungs und Mädels von Daedalic da vorgenommen haben. Was ich bisher gesehen habe hat mir schon gut gefallen und der Preis von 29,99€ für die drei Teile mit insgesamt 21 Kapiteln geht auch noch klar für mich, wenn man die 5-6 Stunden Spielzeit pro Teil – die nach und nach veröffentlicht werden – bedenkt. Fans der Buchvorlage möchte ich dieses Spiel ans Herz legen, aber auch allen anderen Freunden eines guten historischen Romans, denn genau das ist es auch. Wir haben zwar nur wenige Rätsel vor uns, wie sie für ein Adventure typisch wären, dafür erleben wir eine interaktive Geschichte, in der wir zumindest auf den ersten Blick, ein wenig die Schicksale der Protagonisten und die Geschichte beeinflussen können.


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