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gamescom 2017 – ARK: Survival Evolved


Da ist es nun: ARK: Survival Evolved. Was 2015 als Early Access auf Steam begann kommt nun in die Ladenregale und kann auf unseren Konsolen und PCs erlebt werden. Wenn wir wollen – und das nötige Kleingeld haben – auch in einer hübschen Limited Collector‘s Edition. Was uns in den Schachteln erwartet und was die Jungs und Mädels von Studio Wildcard noch so alles mit ihrem Titel vor haben erfuhr ich auf der gamescom 2017.

Zuerst einmal wollten die Entwickler alle Spieler, die bisher auf PvP-Servern unterwegs waren, beruhigen, dass auch nach dem Release der Fortschritt erhalten bleibt und es keinen großangelegten Wipe gibt. Des Weiteren wurden zum Release am 29.08.2017 kostengünstige Mietserver für die Konsolen zur Verfügung gestellt.

Auf dem Rücken so mancher Kreatur kann Ark: Survival Evolved zu Land, zu Wasser und in der Luft einiges zu bieten haben. Wolltet ihr schon immer mal mit dem Greifen über das Land fliegen? Diesen Wunsch könnt ihr euch ab jetzt mit dem kostenlosen Ragnarok-DLC erfüllen. Auf der 144km² großen Karte, die komplett von Spielern entwickelt wurde, gibt es eine Menge zu entdecken. Der Greif reicht noch nicht? Dann sucht euch einen niedlichen und nützlichen Otter an einem Fluss. Dieses kleine Pelztier schaut nicht nur gut aus, es wärmt euch außerdem und sucht nach den wertvollen schwarzen Perlen. Wer sich zusätzlich die Scorched Earth-Erweiterung gönnt oder gleich den Season Pass besitzt kann sich von nun an auch von einem Phönix begleiten lassen und seine Gegner mit dessen Hitzestrahlen knusprig grillen.

Außerdem bekommt ARK: Survival Evolved nicht nur mehr Story, sondern auch richtigen End-Game-Content, in dem ein Endboss auf euch und eure Heerscharen von – hoffentlich – gezähmten Kreaturen wartet. Angeblich sollen wir auch endlich erfahren warum wir hier nackt in diesem prähistorischen Abenteuer aufwachen und was es mit den schwebenden Kristallen auf sich hat.

Wie viel ARK: Survival Evolved gibt’s denn eigentlich fürs Geld? Stolz präsentierten die Jungs von Studio Wildcard ihre Limited Collector‘s Edition. In der Box, die ihr in diesem Design auch im Spiel finden könnt, warten unter anderem ein in Leder gebundenes Artbook, der Soundtrack und eine Stoff-Weltkarte auf die Käufer. Außerdem sind auch das Spiel und der Season Pass enthalten. Natürlich gibt es auch eine reguläre Version des Spiels, sowie Explorer’s Edition die den Season Pass ohne weiteren Schnickschnack enthält.

Auf den Soundtrack des Spiels legen die Entwickler besonderen Wert. Dieser wurde von dem Komponisten Gareth Coker geschaffen und mit dem Philharmonia Orchestra in den berühmten Abbey Road Studios in London aufgenommen. Gareth Coker lieferte bisher u.a. den Soundtrack für Minecraft oder auch Ori and the Blind Forest. Jetzt können die Spieler den Soundtrack komplett genießen, da die einzelnen Stücke im Spiel nur in kurzen Abschnitten und in Dauerrotation zu hören waren.

Meine Einschätzung

Ark hat es also geschafft von einem beliebten Early Access Titel zum Vollpreisspiel zu werden. Der Soundtrack klingt gut, die Grafik passt, das Gameplay auch. Die Jagd auf den T-Rex vom Sofa aus kann also losgehen. Die Community ist auch mit an Bord und fleißig wie nie, was die zahlreichen Mods beweisen. Ich bin gespannt was Ark: Survival Evolved hergibt und sicher, dass, auch wenn die Story mich vielleicht nicht mitreißt, der Spaß beim forschen, jagen, sammeln und kämpfen nicht zu kurz kommt.


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