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Angespielt: Session – Tritt es in die Fußstapfen von Tony Hawk’s Pro Skater und Skate?


Während ein Skate 4 oder weitere Ableger der Tony Hawk’s Pro Skater-Reihe so unwahrscheinlich wie das Existieren des Grinchs sind, sind wir virtuellen Skate-Fans derzeit leider aufgeschmissen. Wie ich bereits in einem vergangenen News-Artikel erwähnte, befindet sich derzeit das Spiel Session von creā-ture Studios in Entwicklung, das ab dem 14. November über Kickstarter finanziert werden kann und im Laufe 2018 erscheinen soll.

Session soll ein Spiel für Fans von realistischem Skaten in Videospielform sein und somit mehr in Richtung Skate, als Tony Hawk’s Pro Skater gehen. Ich habe mir das Ganze nun vorab in einer Pre-Alpha-Demo anschauen dürfen und diese für euch und natürlich auch für mich angespielt. Ohne Skate-Spiele ist in meinem Leben nämlich eine riesengroße Lücke entstanden, die dringend geschlossen werden muss.

Wie ich bereits vermutet hatte, sind Sprünge in unrealistischen Höhen, zehn Kickflips mit gefolgtem Revert, Manual-Handstand und anschließendem Sprung auf eine Stromleitung und einem perfekten 50-50 Grind in einer Kombo bei Session selbstverständlich nicht möglich. Hier geht es um eine Skateboard-Simulation, beziehungsweise eine möglichst echte Umsetzung des in den 90ern sehr erfolgreichen Trendsports im Videospielbereich und natürlich auch den Schulhöfen und Skateparks in unserer Umgebung.

Die Nutzung eines Gamepads wird ausdrücklich empfohlen und so griff ich am PC, auf dem ich die Pre-Alpha-Demo spielte, zum Controller. Ich möchte an dieser Stelle aber vorab erwähnen, dass das Spiel auf dem PC, aber auch der PS4 und Xbox One erscheinen soll. Was die Steuerung betrifft, sind Skater aus dem echten Leben bei Session im klaren Vorteil. Im Gegensatz zu Tony Hawk’s Pro Skater, bei dem wir mit dem Analog-Stick lenken, Tricks mit den Aktionstasten ausführen und die Schultertasten selten benötigen, geht es hier schon sehr viel komplizierter vonstatten. So wird derPWRimage1 linke Analog-Stick zum linken Fuß und andersrum. Schwung bekommen wir durch das Drücken von X mit dem PS-Controller oder A bei der Xbox-Version, während Grabs mit den Schultertasten ausgeführt werden. Wer nun beispielsweise einen Heelflip landen möchte, muss sich erst einmal mit den Füßen in die richtige Stellung begeben, in einen Ollie übergehen und per Analog-Stick eine saubere Drehung in die richtige Richtung zaubern. Das alles klingt vielleicht gar nicht so schwierig, ist es in der Praxis aber allemal. Ich brauchte etwa eine halbe Stunde, um mich mit der Steuerung und dem Skateboard vertraut zu machen, bis ich mit einer akzeptablen Perfektion meines Fahrstils durch die Skate-Halle brettern konnte und sogar den einen oder anderen Trick hinlegte.

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Ersteindruck

Da es sich um eine wirklich frühe Demo des Spiels handelt, möchte ich über die technische Leistung an dieser Stelle noch nicht viele Worte verlieren. Hier und da sind natürlich noch Bugs und komische Verhaltensweisen des Skaters oder aber ein Skateboard, das beim Grinden in der Luft schwebt, enthalten gewesen, die mich beim Antesten aber weniger störten. Grafisch kann sich das Ganze für den frühen Entwicklungsstatus durchaus sehen lassen und vor allem die Abnutzung des Skateboard-Decks, der Rollen und Achsen oder auch die Falten im Shirt des Skaters haben mich schon jetzt begeistern können. Es wurden unzählige echte Skater gecaptured, die sich im fertigen Spiel wiederfinden sollen – vom einfachen Fahren über Tricks und Stürze soll alles so echt und realistisch, wie es für ein Videospiel möglich ist, umgesetzt werden und da bin ich um ehrlich zu sein extrem gespannt drauf. Auch Skate-typische Bands werden derzeit für den Soundtrack gesucht, ihr habt also die Chance euch derzeit für einen musikalischen Part im Spiel über Facebook zu bewerben. Ich persönlich bin zwar eher im Team Tony Hawk angesiedelt und mag es unrealistisch und bekloppt, werde aber sicherlich auch sehr viel Zeit mit Session verbringen, wenn es die Kickstarter-Kampagne packt und ich mich auf Dauer mit der realistischen Steuerung auseinandersetzen kann – sollten dann noch ein paar Oldschool-Boards eingebaut werden, wäre ich aber rundum glücklich! Kurzgesagt: Wer die Skate-Reihe mochte und auf einen würdigen Ersatz/Nachfolger wartet, wird mit Session genau das bekommen. Also Freunde, hier geht es zur Facebook-Page (Klick!) des Entwicklers, bei der ihr immer up to date bleiben könnt. Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt etwas Großes werden könnte und werde euch hier ebenfalls weiterhin auf dem Laufenden halten. 100 % virtual Skateboarder!


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