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Angespielt: Metal Gear Survive (inkl. On Tour – Folge Drei – 003)


Bereits auf der gamescom 2016 wurden unserem Team direkt vom Entwickler die ersten bewegten Bilder von Metal Gear Survive gezeigt und Appetit gemacht. 2017 durften wir auf dem gamescom Termin sogar den Multiplayer anspielen, Anfang 2018 lud uns Konami zum Preview-Event ein und dieses Mal konnten wir in den Singleplayer-Modus reinschnuppern. Schon in den ersten Minuten des Spielens wird einem klar, dass der Name „Survive“ Programm ist.

Metal Gear Survive knüpft direkt an das Ende von Metal Gear Solid V: Ground Zeroes an und bietet uns einen umfangreichen Singleplayer-, aber auch einen 4-Spieler-Koop-Modus, den wir bestreiten können. Wir werden mit einem von uns erstellten weiblichen oder männlichen Charakter durch ein mysteriöses Wurmloch in eine andere,PWRimage10 gefährliche Welt gezogen, in der wir in altbekannter Survival-Manier und mit umherwandelnden Zombie-Kreaturen überleben müssen. Wir bauen unser Base Camp auf, jagen Tiere, sammeln Wasser und rüsten unsere Ausrüstung und Waffen auf, um das Spiel zu meistern.

Jedoch ist Nahrung nicht gleich Nahrung, hier gibt es einige Unterschiede, die Metal Gear Survive strenger nimmt, als so manch andere Survivalgames. Wasser ist nicht immer sauber und muss zum Beispiel an einer Kochstation abgekocht werden. Nehmen wir verunreinigtes Wasser zu uns, kann es sein, dass unser Protagonist an Übelkeit leidet und sich eventuell in ungünstigen Momenten, wie bei einem Kampf, übergeben muss. Im Singleplayer-Modus haben wir nur einen Schwierigkeitsgrad zur Auswahl, der sich beim Anspiel-Event bereits als ziemlich knackig entpuppte. Eine gute Taktik und vor allem Geduld ist hier gefragt.

Auch in Metal Gear Survive bietet es sich durchaus an, sich wie in der MGS-Hauptreihe schleichend über die Map und durch die verschiedenen Missionen zu bewegen. Werden wir von Zombies oder wilden Tieren entdeckt und überrumpelt, könnte dies ziemlich böse für uns ausgehen. Die KI der Zombies ist glücklicherweise nicht sonderlich schlau, weshalb wir diese oftmals mit einem schnell gebauten Zaun und gezielten Stichen mit unserem Speer ausschalten können. Wir sollten sie aber dennoch nicht unterschätzen, denn große Massen an Kreaturen sind mit dieser Taktik nicht mehr ganz so einfach zu vernichten. Im weiteren Spielverlauf erlangen wir für diese Situationen glücklicherweise die Möglichkeit, weitere Güter zu craften, ein gutes Waffenarsenal aufzubauen und auch unseren Charakter aufzuleveln.

Metal Gear Survive erscheint am 22. Februar 2018 mit einer USK 16-Freigabe für PC (Steam), PlayStation 4 und Xbox One und wird 39,99 € kosten.


Lisas Ersteindruck

Ich kann die Bedenken der Metal Gear Solid– und Kojima-Fans durchaus verstehen, denn auch ich bin ein unheimlich großer Fan dieser Reihe und von Kojima. Dennoch bin ich der Meinung, dass Konami durchaus weitere gute Spiele aus dem Franchise entwickeln kann und habe daher eine sehr offene Einstellung zu diesem Thema und bin kein Freund der riesigen Mecker-Community im Falle von Metal Gear Survive. Eins vorweg: Wie auch schon Metal Gear Rising ist Metal Gear Survive ein Spin-Off und kein Metal Gear Solid-Ableger, sondern ein waschechtes Survival-Game mit der Steuerung und Optik aus Metal Gear Solid V. Ich bin nicht der größte Fan von Survival-Games, spiele sie hin und wieder aber recht gerne, weshalb ich nach dem Anspielen von diesem Titel sogar ziemlich überrascht war. Das, was es sein möchte, macht es wirklich gut. Der Schwierigkeitsgrad ist knackig, die Crafting-Optionen sind gut durchdacht, die Welt im Spiel bietet uns viel zu entdecken und eine lange Spielzeit und obendrauf erhalten wir noch einen Koop-Multiplayer, der mit dem Singleplayer-Modus verbunden ist. Zu erwähnen sei, dass ihr euch auf einen Onlinezwang einstellen solltet – das finde ich nicht sonderlich cool, aber heutzutage sollte fast jeder mit dem Internet verbunden sein. Meinen ausführlichen Ersteindruck zum Spiel könnt ihr in unserem verlinkten Podcast hören, ich gehe bisher aber davon aus, dass Metal Gear Survive ein solider Survival-Ableger wird und allgemein durchschnittlich aufgenommen werden wird.


Zimmys Ersteindruck

Metal Gear Survive ist völlig losgelöst von der Metal Gear Solid Reihe und ein eigenständiges Spin Off. Ein hartes Survivalgame im Metal Gear Universum. Warum eigentlich nicht? Klar haben Fans hohe Erwartungen an ihr Lieblingsfranchise, gerade ein Spin Off hat es schwer einem hohen Vermächtnis gerecht zu werden, darum sollte einem klar sein, worauf man sich einlässt und Survive losgelöst betrachten. Konami entschied sich bewusst für ein alternatives Universum mit einer Geschichte, die parallel zu Ground Zeroes läuft. Nach dem Angriff auf die Motherbase am Ende von The Phantom Pains Prolog sieht man in Survive, wie die verbliebenen Mitglieder von Big Boss Einheit in ein mysteriöses Wurmloch gesaugt werden, das sie in eine alptraumhafte apokalyptische Realität versetzt. Sicherlich ist der Schwierigkeitsgrad nicht gerade etwas für Anfänger, sondern eher etwas für Fans des Genres, die sich durchaus auch in einzelne und umfangreiche RPG-Elemente reinfuchsen können. Ich selbst bin ein recht ungeduldiger Spieler und man kann mich durchaus zur Weißglut bringen, wenn ich zum Beispiel eine Rettungsmission (ja, die gibt es auch) das fünfte Mal angehen muss. Die Entwickler haben dennoch viel Arbeit in Metal Gear Survive gesteckt und einiges an Fanservice hinterlassen. Das Spiel dreht sich rund um das Thema Überleben und Erkunden, gespickt mit Missionen und als extra Würze ein taktisch-spaßiger Multiplayer. Ob uns das Endprodukt final schmeckt, werdet Ihr zu gegebener (Release-)Zeit in unserer umfangreichen Review lesen können.

Wollt Ihr mehr wissen? Gerne erzähle ich Ausführlicheres zum Design, Grafik, Gegnern und auch über meine Überlebenstaktik und Erfahrung im Podcast.

Hier findet ihr unsere Eindrücke vom Anspielen in unserer aktuellen Folge „On Tour“:

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