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TheNightfall


Es wird wieder Zeit die Erwachsenenwindeln auszupacken! Mit TheNightfall bringt VIS Games nach Pineview Drive und Obscuritas einen neuen Gruselspaß auf den Markt. Und weil ich natürlich keinen Herzinfarkt auslassen möchte, wurde mir die große Ehre zuteil, mir das Game mal genauer anzuschauen.


“Story”

PWRimage09Die Kurzfassung: Überlebe irgendwie eine Nacht in einem scheiß gruseligen Haus, in dem scheiß unheimliche Dinge passieren.

Ich spiele eine Frau, die gerade in ihrem neuen Haus angekommen ist. Eine… naja, sagen wir jetzt mal unfreiwillig komisch abgelesene (sorry, natürlich authentisch gesprochene)  Nachricht auf dem Anrufbeantworter informiert mich darüber, dass mein Mann und mein Kind erst am nächsten Tag zu mir stoßen werden. Jetzt gilt es also, die Nacht bis Tagesanbruch durchzustehen und geheimnisvolle Notizzettel zu finden.


TheNightfall – oder: Pineview Drive 2

Nachdem ich direkt zu Beginn wegen der eher grottigen deutschen Synchro das Spiel noch einmal (ebenfalls nicht überzeugend) auf englischPWRimage10 neugestartet hatte, begann ich mich umzusehen. Sofort war klar: Das hier kann nur von den Entwicklern von Pineview Drive sein. Gefühlt wurden einzelne Möbelstücke, Effekte und Geräusche eins zu eins reinkopiert. Nur müssen wir  jetzt nicht mehrere Nächte überleben, sondern “nur” eine. Und auch das Haus ist nicht mehr ganz so riesig und verwinkelt wie im Vorgänger. Das hat mich zunächst einmal sehr enttäuscht: Ist das jetzt wirklich  nur ein Abklatsch? Jein. Die Parallelen sind natürlich ganz offensichtlich. So gilt auch hier wieder: Rennst du zu viel, bist du zu hektisch und zappelig, bestraft dich das Spiel mit kleinen Jumpscares oder Geräuschen. Trotzdem schafft es TheNightfall einige neue Wege einzuschlagen und mir den Arsch auf Grundeis gehen zu lassen. Dass die Entwickler von VIS Games eine kranke Vorliebe für gruselige Puppen haben, kommt auch hier wieder wunderbar zum Vorschein. Was natürlich auch nicht fehlen darf: Ein rothaariger, breit grinsender Kollege mit weißem Gesicht und Luftballons im Gepäck. Und dieses Mal hat er eine Hauptrolle bekommen.  Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle nicht verraten – lasst euch überraschen.


Grafik

Grafisch sieht das Game um einiges sauberer und glatter aus als Pineview Drive. Hier und da ruckelt es mal und über pixelige Schatten kann man lächelnd hinwegsehen. Auf eine mega Grafik sollte man in diesem Spiel auch einfach nicht den Fokus legen. Die braucht es auch nicht, um den Adrenalinspiegel hochzutreiben. Die teils nachladenden Grafiken und Texturen sorgen ab und zu sogar für einen Extra-Schock. Das war doch ganz bestimmt Absicht!

Kleiner Funfact am Rande: Wenn es Spiegel gibt, überprüfe ich immer gerne, ob es auch ein Spiegelbild gibt. In diesem Horror-Game gibt es zwar keins, aber die Hauptfigur gibt uns eine sympathische Erklärung, wenn man es versucht.


Fazit

Eine Review zu TheNightfall zu schreiben ist etwas knifflig, da das Spiel einfach vom eigenen Erleben und Erkunden lebt. Deshalb möchte ich inhaltlich auch gar nicht viel vorwegnehmen. Fans von Pineview Drive kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Und auch jene, die sich einfach gerne mal einnässen wollen, werden wunderbar bedient. TheNightfall ist vielleicht nicht das krasseste, innovativste Horror-Erlebnis, aber es erzeugt eine gute Mischung aus atmosphärischem Horror und fiesen Jumpscares. In einem Moment fühlt man sich noch ziemlich sicher – schließlich hat man ja alle Räume schon abgesucht. Dann kommt die nächste Klatsche und schon sitzt man angespannt und mit zusammengekniffenen Augen vor dem Bildschirm und zuckt bei jeder Tür, die man öffnet, zusammen. Punktabzug gibt es allerdings für die teilweise frustrierenden “Rätsel”, die oft nicht einmal als solche zu erkennen sind. So bin ich eine Stunde lang durch das Haus gerannt, um endlich irgendwann ein Event zu triggern, dass mich weiter und somit zur nächsten Notiz bringt. Klare Anweisungen oder Hilfestellungen sind da absolut wünschenswert. Die Sucherei frustriert und macht einfach die Stimmung kaputt. Nichtsdestotrotz gibt es von mir ein “Daumen hoch” für TheNightfall.

Meine Wertung

Final Thoughts

TheNightfall ist vielleicht nicht das krasseste, innovativste Horror-Erlebnis, aber es erzeugt eine gute Mischung aus atmosphärischem Horror und fiesen Jumpscares. In einem Moment fühlt man sich noch ziemlich sicher – schließlich hat man ja alle Räume schon abgesucht. Dann kommt die nächste Klatsche und schon sitzt man angespannt und mit zusammengekniffenen Augen vor dem Bildschirm und zuckt bei jeder Tür, die man öffnet, zusammen. Punktabzug gibt es allerdings für die teilweise frustrierenden “Rätsel”, die oft nicht einmal als solche zu erkennen sind. Klare Anweisungen oder Hilfestellungen sind da absolut wünschenswert. Die Sucherei frustriert und macht einfach die Stimmung kaputt. Nichtsdestotrotz gibt es von mir ein “Daumen hoch” für TheNightfall.

Overall Score 3.7 Einfach fies!
Readers Rating
5 votes
3.7

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2 Kommentare zu TheNightfall

  1. Niklas

    Danke für den Test. Ich warte, dass es noch ein bisschen günstiger wird aber dann hole ich es mir. War mir noch zu unschlüssig. =]

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