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The Cave


Tageslicht… meine Augen schmerzen. Sonne… du unbekanntes, warmes, lang nicht dagewesenes Objekt am Himmel. Lang haben wir dich nicht gesehen… meine Augen schmerzen bei deinem Anblick. Zu lange… zu dunkel…

Diese Höhle… sie lebt… sie spricht… „Lasst die Finger von der Brechstange“, habe ich gesagt. „Wieso wollt ihr hinein?“, habe ich gefragt. Doch dieser blöde Ritter nahm sie an sich und öffnete, mehr unüberlegt, den Eingang dieser Höhle. Eine Zeitreisende und ein Mönch begleiteten uns. Beide trugen es mit Fassung. Ich verstand die Welt nicht mehr…

eine verrückte Höhle…

Nein, hierbei handelt es sich nicht um den letzten Winter, in dem wir zu wenig Sonne hatten und uns in einer Höhle vergraben haben, obwohl der Michael sehr gut in die Rolle des Ritters gepasst hätte – aber gut anderes Thema.

Hierbei handelt es sich um The Cave, aus der Feder von Ron Gilbert und von Sega publiziert. The Cave ist ein Adventure, eher Action-Adventure, in welchem ihr drei ausgesuchte Helden durch eine sehr irritierende, skurrile Höhle begleiten dürft. So habt ihr die Auswahl zwischen einem sehr, sehr heldenhaftem Ritter, verspielten Zwillingen oder einem Mönch. Insgesamt acht Helden stehen am Start zur Verfügung. Alle haben ihre eigenen Fähigkeiten und teils sehr eigene Beweggründe diese Höhle zu meistern.

Während des gesamten Spiels steuert ihr die drei ausgewählten Charaktere quasi gleichzeitig. Ihr könnt jederzeit zwischen ihnen hin und her schalten. Und genau das müsst ihr auch tun, ansonsten steckt ihr in der Höhle schon nach wenigen Minuten fest. Jede Fähigkeit wird gebraucht. Hier ist aber auch der erste Knackpunkt. Meist ist es immer das gleiche. Person A bringt ein Objekt zu X oder muss einen Knopf drücken, damit Person B XY erledigen kann, damit Person C den letzten Schritt erledigen kann. Da hätte man sich schon ein wenig mehr Gedanken machen können.

Witzig ist, dass ihr das Abenteuer auch zu dritt an einem Bildschirm starten könnt. Nicht so witzig ist, dass es dabei keinen Split-Screen gibt und so weiterhin zwischen den Helden hin und her geschaltet werden muss. Quasi ein Singleplayer zu dritt. Jetzt spiele ich – nein ich – Nein ich – Nein ich… gut, dass ich es allein getestet habe, sonst hätte der Michael mir alles abgenommen. Aber nun gut. Der Drei-Spieler-Modus sollte am Rande auch kurz erwähnt sein – Check.

Fazit

Nun, was sollte noch gesagt werden? The Cave hatte zu Anfangs mehr versprochen, als es gehalten hat. Die Höhle hätte weniger linear gestaltet werden können. Anspielungen an Ron Gilberts Klassiker sind auch vorhanden. Ein Inventar hätte ich mir gewünscht – das hätte viele Laufwege erspart, die teils echt Sinnlos sind. Die Geschichte der Charaktere hätte besser einbezogen bzw. überhaupt einbezogen werden können und man hätte so immer eine zufallsgenerierte Höhle gehabt.

Aber dennoch ist es ein sehr witziges Spiel, welches auch spielenswert ist – gerade für den kleinen Geldbeutel. Eine klare Kaufempfehlung gibt es deshalb dafür.

 


Final Thoughts

Die Geschichte der Charaktere hätte besser einbezogen bzw. überhaupt einbezogen werden können und man hätte so immer eine zufallsgenerierte Höhle gehabt. Aber dennoch ist es ein sehr witziges Spiel, welches auch spielenswert ist - gerade für den kleinen Geldbeutel. Eine klare Kaufempfehlung gibt es deshalb dafür.

Overall Score 3.5
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