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Riders of Asgard


Was kommt dabei raus, wenn man Trials-ähnliche Strecken mit einigen Rampen und Hindernissen zum BMX-Fahren nutzt und diese im Wikinger-Universum spielen lässt? Ganz klar, Riders of Asgard! Klingt merkwürdig und passt eigentlich überhaupt nicht zusammen. Aber gerade solche Mischungen sind doch manchmal die, die uns am Ende am meisten Spaß machen. Ob mich das Spiel mit den niedlichen Wikingern und den BMX-Rädern überzeugen konnte, erfahrt Ihr hier im Test.

Ob ich jemals wieder ein ganz normales BMX-Spiel, wie zum Beispiel das Mat Hofmann Pro BMX, spielen werden kann, steht noch in den Sternen. Wie auch bei den Skateboard-Spielen ist der Zug der Interessenten schon lange abgefahren, auch wenn ich persönlich jedes Jahr aufs Neue den Weihnachtsmann darum bitte, diese Zeit zurückzubringen. Durch Zufall bin ich bei Steam auf Riders of Asgard aufmerksam geworden, was offensichtlich BMX-Räder und krasse Rampen enthält und auf den ersten Blick wie eine Art Trials wirkt. In Riders of Asgard fahren wir verschiedene Strecken ab, auf denen wir eine möglichstimage2 hohe Punktzahl und im besten Fall das Ende des Levels erreichen müssen. Punkte erzielen wir durch Tricks mit unserem BMX-Rad. Und von denen haben es wirklich eine Menge ins Spiel geschafft. Wir können mit unserem Wikinger-Drahtesel Bunny Hops, Tailwhips, den Superman, 180s, und noch viele weitere auf den Rampen und Strecken landen oder aber gnadenlos auf die Fr…., nein… auf unser Gesicht fallen. Ihr werdet merken, dass man am Anfang erst einmal ein wenig Übung benötigt. Man muss herausfinden, wie viel Schwung man für die Rampen benötigt, wie weit man mit dem BMX springen kann und wie viele Tricks hintereinander funktionieren, ohne dass man versagt. Danach wird es aber einfacher und so können wir schon nach kurzer Zeit die am Anfang noch automatisch ausgeführten Transfers und weitere Fahrhilfen ausschalten, um noch mehr mit unserem BMX-Rad selbst entscheiden zu können und zwischen den Rampen hin und her wechseln.

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Wir können vier verschiedene Spielmodi spielen, Survival, Timed Run, Challenge und Free Ride. Bei allen Modi geht es darum eine möglichst hohe Punktzahl zu erzielen und so Goldstücke zu erspielen. Mit den Goldstücken können wir uns dann mit der Zeit zwei neue Spielfiguren freispielen, es gibt ein Wikinger-image4Mädchen und zwei Jungs, neue Teile für unser BMX-Rad oder Ausrüstung, um unsere Stats zu verbessern oder eine neuen Spezial-Trick freispielen und zuweisen. Natürlich werden nicht nur neue Spielfiguren oder Ausrüstung freigespielt, sondern auch weitere Strecken. Insgesamt gibt es 10 Levels mit mehreren Strecken, die bezwungen werden müssen. Von Level zu Level werden die Strecken schwieriger und die geforderten Tricks komplizierter, aber es bleibt durchgängig in einem machbaren Rahmen. Das Spiel kann man übrigens auch mit dem Controller spielen, was ich Euch nur empfehlen kann. Wollt Ihr mit einem Kumpel zusammen spielen? Es gibt einen Splitscreen-Multiplayer bei dem man zusammen auf den Strecken fahren kann.

Nachträglich sollen mit der Zeit übrigens noch weitere Strecken hinzugefügt werden, eine Xbox One-Version ist bereits in Arbeit und PS4 und die Nintendo Switch sollen folgen.

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Fazit

 

Riders of Asgard hat mir gut gefallen. Es ist zwar kein klassisches BMX-Spiel, aber durch die echten Tricks und das wirklich gute Fahrgefühl, ist das auch gar nicht weiter schlimm. Die Charaktere und Welten sind in einem süßen Wikinger-Stil gestaltet und konnten mich auch grafisch überzeugen. Beim Spielspaß kann das Spiel natürlich absolut überzeugen. Die lebensmüden Sprünge auf den Rampen, die ganzen Tricks und auch die Stürze machen einfach unheimlich viel Spaß. Gerade als Extremsport-Fan sollte man sich den Titel nicht entgehen lassen. Ich finde die ca. 15 € für den Umfang des Spiels derzeit noch etwas zu teuer, aber akzeptabel. Um das Spiel auf die Konsolen zu bringen, wird natürlich Geld benötigt und das sollte unterstützt werden. Ich hoffe also auf ein paar mehr Strecken und werde mich so lang auf den bereits enthaltenen austoben, bis der Fahrradschlauch platzt.


Meine Wertung

Final Thoughts

Riders of Asgard hat mir gut gefallen. Es ist zwar kein klassisches BMX-Spiel, aber durch die echten Tricks und das wirklich gute Fahrgefühl, ist das auch gar nicht weiter schlimm. Die Charaktere und Welten sind in einem süßen Wikinger-Stil gestaltet und konnten mich auch grafisch überzeugen. Beim Spielspaß kann das Spiel natürlich absolut überzeugen. Die lebensmüden Sprünge auf den Rampen, die ganzen Tricks und auch die Stürze machen einfach unheimlich viel Spaß. Gerade als Extremsport-Fan sollte man sich den Titel nicht entgehen lassen. Ich finde die ca. 15 € für den Umfang des Spiels derzeit noch etwas zu teuer, aber akzeptabel. Um das Spiel auf die Konsolen zu bringen, wird natürlich Geld benötigt und das sollte unterstützt werden. Ich hoffe also auf ein paar mehr Strecken und werde mich so lang auf den bereits enthaltenen austoben, bis der Fahrradschlauch platzt.

Overall Score 3.6 Wikinger Matt Hofmann!
Readers Rating
3 votes
4.1

1 Kommentar zu Riders of Asgard

  1. Es ist zwar echt cool, wenn der Spielspaß überwiegt, aber die Grafik und der Umfang weiß mich in Relation zum Preis nicht wirklich zu überzeugen. Danke für deine Meinung und den Einblick.

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