TH Test

Neon Drive (PS4)


Wie ihr ja wisst, bin ich eine große Freundin des Rennspiel-Genres und auch dort immer wieder offen für Neues. Beim Durchforsten des Internets bin ich also auf Neon Drive gestoßen. Ein Indie Geschicklichkeits-Racer, der als Mobile-App auf dem iPhone startete, im letzten Jahr seinen Weg zu Steam auf den PC fand und nun schließlich auf der PS4 spielbar ist. Also habe ich nicht lang überlegt, es gespielt und teile euch nun meine Meinung zum Spiel des slowenischen Entwicklers Fraoula mit.


Highspeed-Hindernisparkour

In Neon Drive sind wir mit einem schicken Sportwagen auf Schienen unterwegs und müssen auf vier Spuren verteilten Hindernissen ausweichen, in dem wir per Tastendruck nach links oder rechts gleiten können. Das Ganze verteilt sich auf acht verschiedene Levels, die sich in ihrer Art und Länge stark, inkl. Perspektivenwechsel, unterscheiden. Wir sollten zum Spielen eine gute Reaktion vorweisen und uns vollkommen auf das auf dem Bildschirm stattfindende Geschehen konzentrieren. Neon Drive ist schwer, richtig schwer. Wir müssen zum Beispiel geradeaus durch eine Lücke fahren, während direkt im Anschluss Schlangenlinien um Hindernisse gefahren werden, die mittendrin ihre Richtung ändern und wir natürlich sofort reagieren sollten, damit wir nicht mit dem Hindernis kollidieren.

Das Knutschen der Wände und Blöcke bleibt aber bei niemandem aus und so geht der Counter der Fehlversuche immer weiter nach oben. 8, 12, 45 Versuche, … ich habe alles gesehen und trotzdem weiterhin die Motivation gehabt, diese blöden Hindernisse zu schlagen und zu testen, ob ich das Level doch noch packen kann. Für die harten Spieler unter uns gibt es noch zwei weitere Schwierigkeitsgrade und einen Ausdauer-Modus, in dem wir so lange durchhalten müssen, wie möglich. Danach wird das Gehirn auf jeden Fall qualmen, glaubt mir.


Neon Drive liebt die 80er

Neon Drive ist optisch, sowohl musikalisch auf Synthwave abgestimmt. Die Umgebung zieht in bunten, neonfarbenen Farben und Formen an uns vorbei, immer wieder fuhr ich mit voller Geschwindigkeit gegen Hindernisse, weil ich den Look des Spiels so ansehnlich fand und nicht mehr auf die Strecke achtete. Auch das Auto und die Strecken, einfach alles im Spiel ist eine Hommage an die 80er Jahre, die ich zwar nicht miterlebt habe, mich aber sehr für die Popkultur dieser Zeit interessiere. Die Levelauswahl im Hauptmenü findet über Arcade-Automaten statt, die das jeweilige Level auf sich abgebildet haben, cooler geht es nicht!

Vom Soundtrack des Spiels habe ich immer noch einen Ohrwurm. Durch die Synthwave-Klänge wird das ganze Feeling und der Retrocharme des Spiels nur noch mehr verstärkt. Aber überzeugt euch selbst davon:


Fazit

Ich liebe Spiele, in denen die Reaktion und das Auswendiglernen gefragt ist, hatte beispielsweise auch mit dem Impossible Game unheimlich viel Spaß. Bei Neon Drive sieht es nun sehr ähnlich aus, ich bin oft gescheitert, habe mir die Stelle nach dem 20. Versuch endlich gemerkt und gelernt, sie anders anzugehen. Das ging so lange, bis ich das Level perfekt spielen konnte und beinahe in einem Rutsch ans Ziel kam. Man merkt durchaus, dass es ursprünglich ein Mobile-Game war, auch wenn es auf der PlayStation 4 dennoch gut lief und unterhalten konnte. Allerdings ist vor allem der Umfang und der für Casual-Gamer zu hohe Schwierigkeitsgrad zu bemängeln. Ein Easy Mode, für Anfänger und Leute, die in Ruhe ihre Reaktionsfähigkeit testen wollen, wäre toll gewesen. Sehr loben muss ich wiederum den coolen Look und die geniale Synthwave-Musik, die ist absolut genial! Auf der PS4 müsst ihr 9,99 € hinblättern, um Neon Drive zu spielen, vielleicht wartet ihr ja mal auf ein Angebot, denn ich war nach 2,5 Stunden und einigen Fehlversuchen bereits am Ende des Spiels angelangt.


Meine Wertung

Final Thoughts

Ich liebe Spiele, in denen die Reaktion und das Auswendiglernen gefragt ist, hatte beispielsweise auch mit dem Impossible Game unheimlich viel Spaß. Bei Neon Drive sieht es nun sehr ähnlich aus, ich bin oft gescheitert, habe mir die Stelle nach dem 20. Versuch endlich gemerkt und gelernt, sie anders anzugehen. Das ging so lange, bis ich das Level perfekt spielen konnte und beinahe in einem Rutsch ans Ziel kam. Man merkt durchaus, dass es ursprünglich ein Mobile-Game war, auch wenn es auf der PlayStation 4 dennoch gut lief und unterhalten konnte. Allerdings ist vor allem der Umfang und der für Casual-Gamer zu hohe Schwierigkeitsgrad zu bemängeln. Ein Easy Mode, für Anfänger und Leute, die in Ruhe ihre Reaktionsfähigkeit testen wollen, wäre toll gewesen. Sehr loben muss ich wiederum den coolen Look und die geniale Synthwave-Musik, die ist absolut genial! Auf der PS4 müsst ihr 9,99 € hinblättern, um Neon Drive zu spielen, vielleicht wartet ihr ja mal auf ein Angebot, denn ich war nach 2,5 Stunden und einigen Fehlversuchen bereits am Ende des Spiels angelangt.

Overall Score 3.5 Synthwave-Liebe
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1 Kommentar zu Neon Drive (PS4)

  1. Ich werde ordentlich abloosen, aber ich muss sagen, dass mir der Look und der Soundtrack sau geil gefällt. Mh, mal auf ein Angebot warten. Aber alleine von der Präsentation her find ich das ziemlich ansprechend und charmant!

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