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Metal Gear Solid V: The Phantom Pain


Afghanistan, 1984. Die russischen Streitkräfte sind ins Land einmarschiert, um sich mit den Afghanischen Streitkräften gegen die, von den USA Unterstützten Mujahideen zu verbünden. Irgendwie mischen noch die Organisation Cipher (auch als Patriots aus Metal Gear Solid 2 bekannt) und deren Black Ops Einheit XOF unter dem Kommando eines Mannes mit verbranntem Gesicht mit. Er wird Skull Face genannt und als Geist ohne Vergangenheit beschrieben. (Metal Gear Kennern werden die ganzen Namen sofort etwas sagen, alle anderen müssen gespannt der Geschichte von The Phantom Pain folgen und die zahlreichen Audiofiles abhören. Keine Sorge… es lohnt sich.)

Ich habe mich mit dem Helikopter in die Nähe eines besetzten Kraftwerks absetzen lassen.

Hier möchte ein Wissenschaftler namens Dr. Emmerich überlaufen und ich bin sehr an seinem Wissen interessiert. Immer hin war Dr. Emmerich an den Geschehnissen am Ende von Metal Gear Soild V: Ground Zeroes beteiligt. Auf dem Weg zum Treffpunkt, auf der Rückseite des Kraftwerks, schleiche ich mich im Wüstentarn-Anzug an einem kleinen Außenposten vorbei und komme schließlich am Kraftwerk an. Offenbar scheint man mich zu erwarten… immerhin sind hier unzählige Wachen stationiert… sehr seltsam.

„Wie sollen wir vorgehen, Boss?“

Ich begebe mich auf eine erhöhte Position, um eine bessere Sicht zu haben. Mit dem Fernglas kann ich die Wachposten markieren, damit ich ihre Position immer im Blick habe. Damit kann ich mich viel leichter in die Anlage reinschleichen.

Die Wachtürme machen mir Sorgen. Ich krieche in ein Gebüsch und lege mit dem Scharfschützengewehr an. ZAP!… die erste Wache fällt in sich zusammen und bleibt in ihrem Wachturm liegen. ZAP!… ZAP!… der zweite Wachturm und die Patrouille auf dem Dach eines Gebäudes wären auch weg vom Fenster.

„Gute Entscheidung, Boss!“

Mein Weg in die Kraftwerk-Anlage ist jetzt deutlich leichter. Meine Aktionen wurden nicht bemerkt, also kann ich mich jetzt auf den Weg machen. Sicherlich werden mich in der Anlange noch mehr Sicherheitskräfte erwarten. Ich mache mich mit meinem Gewehr im Anschlag auf den Weg.

Verdammt! Hier sind deutlich mehr Soldaten als erwartet und langsam gehen mir die alternativen Routen aus…

„Was jetzt, Boss?“

Die Schlinge zieht sich langsam zu… jetzt gibt es kein zurück mehr. Ich lege mit dem Gewehr an und warte bis eine Wache in mein Sichtfeld gelangt… danach wird hier das Chaos losbrechen.

10 Meter… 9 Meter … 8 Meter… mein iDroid meldet sich: „Warning: Sandstorm approaching.“ … ein Sandsturm? Der kommt mir gerade recht. Der Schalldämpfer meines Gewehrs hält nur ein paar Schüsse aus, danach funktioniert er nicht mehr… aber der Sturm ist so laut, dass ich mir den Schalldämpfer für später aufsparen kann. Durch die geringe Sichtweite bekommen die Wachen gar nicht mit was passiert.

Der Weg ist frei!

Die Schlinge zieht sich langsam zu… ich muss jetzt ganz genau aufpassen. Jeder falsche Schritt könnte einen Alarm auslösen. Eine Wache nähert sich… 10 Meter… 9 Meter … 8 Meter… plötzlich meldet sich mein iDroid:  „Warning: Sandstorm approaching.“ … ein Sandsturm? Der kommt mir gerade recht!

Der Sturm tobt laut durch die Anlage und sorgt für stark eingeschränkte Sicht! Da ich die Wachen vorsorglich markiert habe, kann ich mich blind durch schleichen. Die Wachen bekommen gar nicht mit was passiert.

Ich bin durch!

„Puh… das war ganz schön knapp, Boss!“

Ich bin an der Rückseite der Anlage, und dem vereinbarten Treffpunkt, angekommen. Dieser Dr. Emmerich soll sich hier irgendwo hier befinden und ich… Moment mal… hinter einer Tür führt ein Weg in eine Höhle aus der Stimmen und seltsame Geräusche kommen… dort steht… ich kann meinen Augen kaum glauben… ein riesiger zweibeiniger Kampfroboter. Davor steht Dr. Emmerich und redet mit einem Mann… Skull Face! Der Mann, der seit Jahren im Hintergrund die Fäden zieht. Sie unterhalten sich über die Fertigstellung der Maschine. Jetzt schlägt Skull Face Dr. Emmerich zu Boden und lässt ihn abtransportieren. Sein Fluchtversuch ist wohl aufgefallen. Während der Kampfroboter langsam hinter schweren Toren tiefer in der Höhle verschwindet, fährt der Jeep mit dem bewusstlosen Dr. Emmerich an mir vorbei. Was geht hier nur vor sich? Ich MUSS Emmerich retten.

„Boss! Dr. Emmerich wird in einen anderen Stützpunkt verlegt. Du hast keine Wahl… geh wieder zurück durch die Anlage und infiltriere den Stützpunkt.“

Zurück an der Rückseite der Anlage muss ich feststellen, dass neue Soldaten eingetroffen und in Alarmbereitschaft versetzt worden sind. Außerdem kreist ein Kampfhelikopter über der Anlage… verdammt!

„Das wird nicht leicht, Boss. Wie ist der Plan?“

Eine scharfe Granate, die in einer entlegene Ecke der Anlage explodiert, könnte für etwas Verwirrung sorgen. Die Wache, direkt am Tor zur Rückseite schalte ich mit meiner Betäubungspistole aus, nehme Anlauf und werfe die Handgranate so weit ich kann. BLÄÄM! Der Effekt zeigt Wirkung. Die Soldaten sind jetzt zwar alle alarmiert, konzentrieren sich aber nun auf den Ort der Explosion. Sogar der Helikopter weicht von seiner Position ab und überfliegt jetzt die andere Seite der Anlage. Ich kann mich nun relativ problemlos durch die Anlage schleichen.

Nachdem die Soldaten niemanden gefunden haben, werden sie wieder an ihre alten Posten zurückkehren und die Alarmstufe absenken… ich bin dann schon längst weg.

Es hilft nichts… gezielter Luftschlag muss her. Alles andere würde zu lange dauern. Über meinen iDroid, ein Taschencomputer, wähle ich „Artilleriebeschuss“ aus, markiere den Ort auf der Karte, über den gerade der Helikopter schwebt und warte ab… wenige Sekunden später bricht die Hölle los. Der erste Treffer schlägt in dem Helikopter ein und vernichten ihn sofort… der zweite Treffer trifft einen LKW neben der Kommunikationseinrichtung. Haha… sehr schön, jetzt können sie niemanden mehr warnen… es wird Zeit, dass ich in Aktion trete. Während der dritte Schuss aus der Artillerie einschlägt, eröffne ich das Feuer auf die verwirrten Soldaten. Zwei Magazine und ein paar Handgranaten später, steht niemand mehr in dieser Anlage.

Schnell, effizient und tödlich.

„Sehr gut, Boss. Damit haben sie nicht gerechnet. Der Weg ist frei und im feindlichen Stützpunkt ahnt man noch nichts.“

Die erste Hälfte dieser Mission wäre erledigt und ich konnte dir bis hier hin nur einen Bruchteil der Möglichkeiten zeigen. Was wäre passiert, wenn der Sandsturm nicht gewesen wäre? Was, wenn ich beim Schleichen eine Flasche umgestoßen und damit meine Position verraten hätte (geht tatsächlich). Sind unter den feindlichen Soldaten vielleicht Experten, die ich für meine Mother Base gebrauchen könnte? Diese könnte ich dann betäuben und per Fulton Recovery System abholen lassen. Statt Ablenkung und Luftschlag könnte ich auch einen Jeep klauen und mit Vollgas durch die feindlichen Linien brechen… nur wie wirkt sich das alles auf den Verlauf der Mission aus? Finde es selbst heraus!


Die spielgewordene Wundertüte

Bist du heute lieber auf leisen Sohlen unterwegs…

Dies und noch viel mehr steckt in einer… nein… in jeder einzelnen Metal Gear Solid V: The Phantom Pain Mission. Aber, was sich jetzt schon nach einem umfangreichen Taktik-Stealth-Shooter anhört ist nur der Anfang von Hideo Kojimas Abschiedsgeschenk an Metal Gear Fans und Videospieler.

...oder magst du es krachen lassen? Dieses Spiel gibt dir immer die Wahl.

…oder magst du es krachen lassen? Dieses Spiel gibt dir immer die Wahl.

Wo fängt man mit einem Test von so einem Spiel an, dass derartig mit kreativen Ideen und Möglichkeiten voll gestopft ist? Egal wie viel ich hier schreiben werde, ich kratze nur an der Oberfläche. Allein die erste Spielstunde ist ein unfassbarer Ritt, der im Krankenbett beginnt. Nach den Ereignissen im spielbaren Prolog Metal Gear Solid: Ground Zeroes bin ich ans Bett gefesselt. Ich muss erst wach werden, während Krankenschwestern und Ärzte um mich herum laufen und mich über mein schwere Verletzungen und einen verlorenen linken Unterarm aufklären. Hier vergeht bereits eine gefühlte Ewigkeit, in der ich gerade mal meine Augen bewegen kann und der Musik von David Bowies „the Man who sold the World“ lausche. Gelangweilt war ich nicht, da dieser Teil des Spiels bereits herausragend inszeniert wurde, obwohl ich streng genommen nur nach links und rechts sehen kann. Dann passiert alles schnell. Eine Attentäterin tötet die Schwestern und den Arzt vor meinen Augen und gerade als sie mich erledigen möchte, greift mein vermummter Bettnachbar ein und rettet mich. Mit dürren Ärmchen und tauben Beinen krieche ich ihm hinter her. An feindlichen Soldaten vorbei, die alles und jeden töten. Nach und nach kann ich mich aufrappeln und werde in den folgenden Minuten vielen weiteren Soldaten, einem brennenden Hünen und ein schwebender Typ in Zwangsjacke entkommen. Am Ende werde ich auf einem Pferd durch die Nacht reiten und sehen wie ein gigantischer brennender Wal einen Helikopter frisst.


Willkommen in Metal Gear Solid V

Damit hat diese Wache wohl nicht gerechnet.

Damit hat diese Wache wohl nicht gerechnet.

Streng genommen sind die Missionen, Haupt- wie Nebenmissionen, bis auf einige Ausnahmen alle ähnlich aufgebaut. Snake muss in ein feindliches Lager eindringen und dort entweder etwas sprengen, einen oder mehrere feindliche Soldaten ausknipsen, Geiseln befreien oder eine Kombination aus den genannten Dingen erledigen. Die Möglichkeiten machen die Sache aber so interessant und abwechslungsreich. Dieses Spiel kann tatsächlich so gespielt werden, wie du es möchtest und nie wie es die Leveldesigner vorgesehen haben. Natürlich wird hier und da mit einem Skript nachgeholfen, keine Frage, aber nie um dich in einer Mission in eine Richtung zu drängen, sondern um auf dich zu reagieren oder um dir den Wink in die richtige Richtung zu geben. Es gibt keinen „falschen Weg“ um eine Mission anzugehen… die eine oder andere Kombination an Waffen und Begleiter wird wohl in manchen Missionen besser funktionieren, als eine andere Kombination…

Da ist er wieder... der Moment in dem du dir verwundert die Augen reibst.

Da ist er wieder… der Moment in dem du dir verwundert die Augen reibst.

Über lange Strecken ist Metal Gear Solid V einfach „nur“ ein sehr cleverer Taktik-Shooter … der die eigentlich spannende und sehr komplexe Story in der ersten Hälfte des Spiels auf Sparflamme köcheln lässt. Gerade nach dem furiosen Intro, lässt Hideo Kojima seine Spieler zappeln. Zwischensequenzen und Storyhäppchen gibt es nur in homöopathischen Dosen, aber hin und wieder kommt plötzlich wieder Hideo Kojima aus seiner Kiste und verpasst dir eine Ohrfeige in Form eines haushohen Kampfroboters, der stummen und sehr spärlich bekleideten Scharfschützin Quiet, die den einen oder anderen Übernatürlichen Trick beherrscht oder man trifft auf die Skulls… mysteriöse Super-Soldaten die nicht nur teleportieren können, sondern auch noch ihre Waffen wortwörtlich aus dem Ärmel ziehen können.

“ Today is the day weapons learn to walk upright!”

Ein Mann mit verbranntem Gesicht, Cowboy Hut und „Zorro“ Maske steht auf der ausgestreckten Hand eines haushohen Kampfroboters. Er kündigt eine neue Ära der Kriegsführung an. Danach steigt er in einen Helikopter und überlässt dich deinem Schicksal. Dabei fing diese Mission wie eine gewöhnliche Geiselrettung hinter feindlichen Linien an. Ein typischer Moment in Metal Gear Solid V: The Phantom Pain. Immer wenn du es am wenigsten erwartest, dreht das Spiel frei und haut dir Unfassbares um die Ohren, nur um dich Minuten später wieder in einer scheinbar „normalen“ Militäroperation zurück zulassen. Was total verrückt klingt, gehört zum Alltag in der Welt von Metal Gear und vermutlich auch im Kopf von Hideo Kojima, der mit diesem Spiel seine 28 Jahre alte Spieleserie in den wohlverdienten Ruhestand schickt.


Home Sweet Home

Bis deine Mother Base so eine Größe bekommen hat, vergehen ein paar Missionen.

Bis deine Mother Base so eine Größe bekommen hat, vergehen ein paar Missionen.

Das war aber noch lange nicht alles. Zwischen den Missionen kannst du deiner Mother Base immer wieder mal einen Besuch abstatten. Sinnvoll ist dies um die Truppenmoral zu erhöhen und sich einfach am Basisausbau zu erfreuen. Alles beginnt mit einer kleinen Ölbohrplattform. Nach und nach kannst du weitere Plattformen bauen, die eigentlich nur dazu dienen Deinen Handlungsraum zu maximieren. Hauptsächlich ist die Plattform für Forschung & Entwicklung verantwortlich. Hier werden neue Waffen und Gadgets erforscht.. aber dazu musst du eigentlich nicht unbedingt zurück zur Mother Base… so was kannst du auch im Feldeinsatz bequem per iDroid erforschen und per Fallschirm direkt abwerfen lassen. Trotzdem macht es Spaß, sich die immer weiter wachsende Basis anzuschauen… natürlich immer mit einem tollen Heli-Überflug in Szene gesetzt. Irgendwann entstand bei mir so ein Rhythmus aus Hauptmission-Nebenmission-Mother Base-Mission … bei dir wird dies vielleicht anders sein… was für Metal Gear Solid V kein Problem ist. Du bist der Boss, du entscheidest also ob was gebaut wird, was konkret gebaut wird und wann du mal wieder auf der Basis vorbeischaust um die Truppenmoral zu erhöhen. Aber glaub mir… im Landeanflug zum Helipad bereits salutierende Einheiten zu sehen… hat was 😉


Soldaten-Shopping

Nicht nur Soldaten und Geiseln lassen sich per Fulton aus der Kampfzone holen... auch Tiere freuen sich über Rettung und sind anschließend sicher auf der Tierschutz-Plattform

Nicht nur Soldaten und Geiseln lassen sich per Fulton aus der Kampfzone holen… auch Tiere freuen sich über Rettung und sind anschließend sicher auf der Tierschutz-Plattform

Mit jeder abgeschlossenen Mission landen automatisch immer mehr neue Rekruten auf der Mother Base und bieten ihre Dienste an. Darunter ist im besten Fall sogar ein ganz besonderer Kandidat…

Allerdings kannst du auch aktiv während einer Mission für Nachschub sorgen. Ein Blick durch das Fernglas (sofern du dieses Teil per Forschung aufgemotzt hast) verrät dir, ob und in welchen Bereichen ein feindlicher Soldat besonders gut ist oder ob er einfach nur Kanonenfutter darstellt. Eingeteilt in verschiedene Stufen sind oftmals ein paar echte Schätze in den feindlichen Linien… die solltest du dir nicht durch die Lappen gehen lassen. Einmal betäubt (Gas, Betäubungspfeil, Nahkampf, beim Schlafen in der Nacht) kannst du ihm einen Ballon anpappen und Sekunden später ist er, dank des sogenannten Fulton Recovery System, schon im Himmel verschwunden und später auf der Basis verfügbar. Kannst aber auch darauf scheißen und einfach jeden abknallen… oder dich dran vorbeischleichen… oder ausknocken und liegen lassen… oder ausknocken und mit einer C4 Ladung ausstatten und dann zünden, wenn seine Kollegen hergelaufen kommen… oder… ach… mach doch einfach was du willst.


Und sonst so?

Du konntest dir noch immer kein Bild von Metal Gear Solid V: The Phantom Pain machen? Wie wäre es denn mit den Begleitern? Nach einem viertel des Spiels hast du im besten Fall Zugriff auf dein treues Pferd (D-Horse) mit dem du dich fix über das Schlachtfeld bewegen und feindliche Soldaten ablenken kannst… oder ein Hund namens D-Dog. Dieser kann Gegner und Ressourcen in der Nähe aufspüren und markieren. Einen Gegner angreifen und auch als Ablenkung dienen… zu animalisch? Kein Thema… Quiet, die stumme Scharfschützin… übrigens ein faszinierender Charakter. Lass dich also nicht von der Diskussion um ihre spärliche Bekleidung ablenken. Kojima spielt hier nur mit dir. Sie ist tödlich und leise… perfekt geeignet für eine Stealth Mission. Zu viel Fleisch und Blut? D-Walker ist eine kleine, alles niederrotzende, laufende Geschützstellung auf zwei Beinchen…  manche dieser Begleiter wirst du vielleicht nicht treffen… hängt von deinem Spielstil und deinen Entscheidungen ab. Je länger du mit einem der Begleiter spielst, desto höher steigt der Sympathie-Level und desto mehr Möglichkeiten gibt es im Feldeinsatz. Nützlich sind sie alle… flexibel und sowieso nie unpassend.


Fazit

Metal Gear Solid V: The Phantom Pain ist das Ende der 28 Jahre langen Reise von Hideo Kojima und Konami. Statt es aber noch mal richtig krachen zu lassen, hält Kojima-san sich in diesem letzten Spiel erstaunlich zurück. Für seine Verhältnisse zumindest. Natürlich blitzt die schwammige Grenze zwischen Hideon-sans Genie und Wahnsinn oft durch… manchmal bricht sie sogar für ein paar Momente aus… aber in weiten Teilen tobt sich nicht Kojima-san aus… sondern er gibt die Bühne für dich und mich frei. Dieses Spiel will allen irgendwie gefallen… den Metal Gear Fans, den Metal Gear Einsteigern, Shooter- und Stealth-Spielern. An solchen Vorhaben sind viele gescheitert und waren unterm Strich nichts Ganzes und nichts Halbes. The Phantom Pain ist aber all das… ein Spiel, dass du streng genommen auch NUR als Stealth-Actioner Spielen kannst und dem ab und an mal was verrücktes passiert. Du kannst es auch NUR als Third-Person-Actioner zocken. Taktik-Action? Einfach mal durch die offen Einsatzgebiete laufen und Wildtiere für die Tierschutz-Plattform der Mother Base einfangen? Kein Scheiß, sowas geht wirklich… selbstverständlich rein optional.

Selten habe ich in einem Spiel derartig viele Freiheiten innerhalb der Missionen gehabt. Mehrere Missionen habe ich auf unterschiedliche Arten versucht und es ging immer irgendwie… selbst wenn der Plan schief geht, gibt dir das Spiel noch einen Ausweg. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain ist nicht nur das Ende der 28 Jahre langen Reise von Hideo Kojima und Konami… sonder das Abschiedsgeschenk von Hideo Kojima an alle Vnideospieler und Metal Gear Fans gleichermaßen. Danke!


Mein Fazit

Final Thoughts

Selten habe ich in einem Spiel derartig viele Freiheiten innerhalb der Missionen gehabt. Mehrere Missionen habe ich auf unterschiedliche Arten versucht und es ging immer irgendwie… selbst wenn der Plan schief geht, gibt dir das Spiel noch einen Ausweg. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain ist nicht nur das Ende der 28 Jahre langen Reise von Hideo Kojima und Konami… sonder das Abschiedsgeschenk von Hideo Kojima an alle Vnideospieler und Metal Gear Fans gleichermaßen. Danke!

Overall Score 5 GOTY

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1 Kommentar zu Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

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