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Fortnite



Fortnite – Early-Access

Bereits Ende 2011 kündigten die Entwickler von Epic Games den Comic-Shooter Fortnite an. Viele Infos gab es zu dem Projekt nicht. Lediglich, dass es sich um einen Koop-Shooter handeln sollte, in dem die Spieler Horden-Angriffen standhalten müssen. Dann: Funkstille. Jahrelang hörte man kaum noch etwas vom “Fortnite-Project”.

Mehr als fünf Jahre später ist es nun endlich soweit: Seit 25. Juli 2017 kann Fortnite im Early-Access gezockt werden (für Vorbesteller bereits seit 21. Juli 2017). Der endgültige Release ist für 2018 angekündigt.

 

Da möchte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, das lang ersehnte Game mal anzutesten. Und vorab: Ich war wirklich sehr überrascht. Vor dem Test habe ich lediglich den Trailer gesehen. Weiter informiert habe ich mich nicht, schließlich wollte ich Fortnite von Grund auf selbst erkunden und kennenzulernen. Eigentlich habe ich einen simplen Shooter erwartet, der – ähnlich wie bei Plants vs. Zombies – auf einem hübschen Comic-Design basiert, verschiedene Charakterklassen enthält und in dem ich meine Basis vor Gegnerwellen verteidigen muss.  Doch schon in den ersten Spielminuten habe ich gemerkt, dass das Spiel um einiges komplexer ist. Deshalb gehe ich in dem folgenden Test nur auf den groben Aufbau ein.


Handlung

Die Welt wird von einem geheimnisvollen Sturm heimgesucht. Der Großteil der Menschheit ist verschwunden. Es gibt nur noch wenige Überlebende, die es zu finden und zu beschützen gilt. Zu allem Überfluss bringt der Sturm auch Horden von Zombies, die in Fortnite “Hüllen” genannt werden. Als Kommandant errichtet man eine Basis mit einer Art Energiekern, den man verteidigen und aufrüsten muss. Das ist die einzige Möglichkeit, um den Sturm zurückzudrängen.

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Spielprinzip

Tatsächlich vereint Fortnite neben dem Shooter-Prinzip viele weitere Genre-Elemente: Crafting, Survival und Strategie. Im Koop-Modus können bis zu vier Spieler Missionen erledigen, Rohstoffe tauschen und Festungen bauen. Den Spielern stehen dafür vier verschiedene Heldenklassen mit individuellen Fähigkeiten zur Verfügung: Soldat, Ninja, Entdecker und Konstrukteur. Ziel des Spiels ist es, gemeinsam die Basis gegen die Horden zu verteidigen und auszubauen. Dafür kann man so ziemlich alles hochleveln: Waffen, Charaktere, Skills, …

PWRimage6Um die Bass zu verteidigen können neben zusammengestellten Verteidigungssquads auch allerhand Boden-, Wand- und Decken-Fallen aufgestellt werden. Um Waffen aufzurüsten, Munition herzustellen und die Basis zu erweitern, müssen Rohstoffe gesammelt werden. Diese kann man aus so ziemlich allem gewinnen, was so in der Map herumsteht. Egal ob Bäume, Steine, Traktoren oder ganze Häuser  – praktisch alles ist zerlegbar. Außerdem gibt es niedliche Lama-Piñatas, die ebenfalls nützliche Gegenstände enthalten.

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Gameplay

Fortnite ist – wie bereits erwähnt – ziemlich komplex. Dementsprechend ist das Hauptmenü und die Masse an Möglichkeiten erst einmal erschlagend, doch das ausführliche Tutorial gibt da eine gute Starthilfe. Die Grundsteuerung ist intuitiv. Der Wechsel zwischen Kampf- und Baumodus ist einfach, auch wenn die Auswahl der Bauteile und Fallen sowie die jeweilige Platzierung erst einmal gewöhnungsbedürftig sind. Mit etwas Übung hat man die Steuerung allerdings schnell drauf.

Die Horden-Wellen erfolgen immer aus einer bestimmten Richtung, sodass nur in diese Richtung verteidigt werden muss. Es ist also leichter, den Überblick zu behalten. Ein Countdown zeigt während des Kampfes an, wie lange die Festung noch verteidigt werden muss, bis die Welle besiegt ist. Mithilfe der zur Verfügung stehenden Fallen, Helden und Survivor kann man immer wieder neue Strategien entwickeln und sich vor neuen Angriffen wappnen.


Grafik

Ich habe Fortnite auf der Xbox One getestet. Grafisch gibt es hier absolut nichts zu meckern. Außerdem bin ich ein absoluter Fan des kunterbunten Comicstils. Während des gesamten Tests sind mir weder Bugs noch großartige Ruckler aufgefallen. Daumen hoch!

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Buy2Play im Early-Access, Free2Play bei Release

Der offizielle Release für PC und Konsole ist für 2018 angesetzt. Dann soll der Shooter Free2Play sein und sich mit Ingame-Käufen finanzieren. Echtgeld kann dann in die Fortnite-Währung “V-Bucks” umgetauscht werden. Diese erhalten Spieler aber auch für den Abschluss bestimmter Aufgaben und Missionen.

Wer allerdings nicht warten möchte und Fortnite schon im Early-Access erkunden möchte, der muss bezahlen. Epic Games bietet derzeit verschiedene Gründerpakete mit unterschiedlichen Bonusinhalten an:

  • Standard-Gründerpaket (39,99€): 7 Piñata-Pakete, 4 Bannersymbole für die Basis
  • Deluxe-Gründerpaket (59,99€): Seltenes Startwaffenpaket, Exklusive Gründerpistole, Startheldenpaket, 33 Piñata-Pakete, 50 Tresorraum-Slots (Inventarslots), 10 Bannersymbole, 10 EP-Boosts + 10 weitere zum verschenken
  • Superdeluxe-Gründerpaket (89,99€): Seltenes Startwaffenpaket, Exklusive Gründerpistole, Startheldenpaket, zwei exklusive Verteidiger, 47 Piñata-Pakete, 1 Digitale Standard-Edition Fortnite für einen Freund, 100 Tresorraum-Slots, 15 Bannersymbole, Exklusiver Gründer-Chat, 20 EP-Boosts + 20 weitere zum verschenken
  • Limitiertes Gründerpaket (149,99€): Exklusives legendäres Heldenpaket, Seltenes Startwaffenpaket, Exklusive Gründerpistole, Startheldenpaket, zwei exklusive Verteidiger, 99 Piñata-Pakete, 2  Digitale Standard-Editionen Fortnite für Freunde, 200 Tresorraum-Slots, 10 Rucksack-Slots, 20 Bannersymbole, Exklusiver Gründer-Chat, 40 EP-Boosts + 40 weitere zum verschenken


Fazit

Als ich Fortnite gestartet habe, war ich erst einmal sehr überrascht – und überfordert. Ich hatte einfach nicht mit einem so komplexen Game gerechnet. Das Tutorial ist hier eine gute Hilfestellung. Trotzdem werde ich noch einige Zeit brauchen, bis ich wirklich alles von Fortnite gesehen und verstanden habe. Das ist allerdings absolut nicht negativ zu verstehen: Den Koop-Shooter zu erkunden macht Spaß und Lust auf mehr.

Außerdem liebe ich einfach den farbenfrohen Comicstil und die charmant eingestreuten Witze, die mich ein wenig an Borderlands erinnern. Das Crafting macht mir alleine deshalb schon Spaß, weil ich immer wieder erstaunt bin, was ich alles kurz und klein hauen kann. So habe ich mal eben eine ganze Scheune samt Traktor “abgeholzt”.

Dafür, dass es sich hier um eine Early-Access-Version handelt, läuft das Spiel erstaunlich rund und wirkt eigentlich schon sehr final. Trotzdem finde ich persönlich den Preis von 39,99 € (und aufwärts) ziemlich happig. Vor allem, weil das Spiel Free2Play sein wird. Aber natürlich ist das jedem selbst überlassen. Schließlich kann jeder selbst entscheiden, ob er das Geld ausgeben oder auf den Release 2018 warten möchte. Spätestens dann sollte man aber direkt zugreifen und sich dem Kampf gegen den Sturm und die Hüllen anschließen. Daumen hoch für Fortnite!

Vielen Dank an Gastautorin Maren Selbst für diesen Test!


Meine Wertung

Final Thoughts

Als ich Fortnite gestartet habe, war ich erst einmal sehr überrascht – und überfordert. Das ist allerdings absolut nicht negativ zu verstehen: Den Koop-Shooter zu erkunden macht Spaß und Lust auf mehr. Außerdem liebe ich einfach den farbenfrohen Comicstil und die charmant eingestreuten Witze, die mich ein wenig an Borderlands erinnern. Das Crafting macht mir alleine deshalb schon Spaß, weil ich immer wieder erstaunt bin, was ich alles kurz und klein hauen kann. Dafür, dass es sich hier um eine Early-Access-Version handelt, läuft das Spiel erstaunlich rund und wirkt eigentlich schon sehr final. Trotzdem finde ich persönlich den Preis von 39,99 € (und aufwärts) ziemlich happig. Vor allem, weil das Spiel Free2Play sein wird. Aber natürlich ist das jedem selbst überlassen, ob er das Geld ausgeben oder auf den Release 2018 warten möchte. Spätestens dann sollte man aber direkt zugreifen und sich dem Kampf gegen den Sturm und die Hüllen anschließen. Daumen hoch für Fortnite!

Overall Score 4.5 Comic-Shooter-Spaß
Readers Rating
2 votes
3.4

Warum Schutz sichen? Bauen wir Ihn uns auf!

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2 Kommentare zu Fortnite

  1. Lavinia

    Ich gebe dem Spiel 50 % weil ich es zwar als gutes Spiel sehe ,aber ich finde es nicht fair jetzt für was zu zahlen was es später umsonst gibt

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