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Marvel’s Jessica Jones: So sind die ersten fünf Folgen der 2. Staffel


Etwas über zwei Jahre ist es her, dass wir die erste Staffel der Powerfrau Jessica Jones aus dem Hause Marvel beim Streamingdienst Netflix anschauen konnten. Aufgrund der großen Beliebtheit dauerte es nicht lange, dass wir Jessica Jones, gespielt von Krysten Ritter, zusammen mit weiteren MARVEL-Helden in der Serie Defenders zu Gesicht bekamen. Nach gefühltem, ewigen Warten wird ab dem 08. März endlich die zweite Staffel ihres Soloauftritts auf Netflix verfügbar sein. Ich durfte mir die ersten fünf Folgen bereits im Voraus ansehen und lasse euch nun, als großen Jessica Jones-Fan, an meinem Eindruck teilhaben. Habt ihr die erste Staffel noch nicht gesehen? Dann lest nun bitte nicht weiter, da ich auf Inhalte und den Ausgang dieser eingehen werde.


Story

Nachdem Jessica ihren Erzfeind Killgrave (David Tennant) im Finale vernichtete, versucht die Privatdetektivin langsam aber sicher zu ihrem normalen Alltag zurückzufinden, obwohl sie von der gesamten Stadt als Killerin und nicht als Heldin abgestempelt wird. Durch einen neuen Fall den sie behandeln soll, wird sie mit ihrer Vergangenheit und einem neuen Killer mit außergewöhnlichen Kräften konfrontiert.


Kritik

Wenn man mit besonders großer Vorfreude an eine neue Serie herangeht, ist die Wahrscheinlichkeit immer sehr hoch, dass man am Ende enttäuscht wird. Bisher, da bin ich ganz ehrlich, entpuppt sich die zweite Staffel Jessica Jones in exakt diese Richtung. Wir bekommen es zwar erneut mit einer rotzfrechen Superheldin zu tun, die eigentlich gar keine sein will und dessen Fassade langsam aber sicher am bröckeln ist, bekommen dies allerdings nur mit einer kleinen Ladung an Spannung erzählt.

Für spannende und aufregende Szenen müssen wir also meistens die ersten 30 Minuten von einer etwa 50 Minuten langen Folge warten und auch die Actionszenen wirken technisch nicht mehr zeitgemäß und kommen gar billig daher, während wir diese bei weiteren MARVEL-Serien auf Netflix und auch der ersten Staffel unserer stärksten Privatdetektivin der Welt, besser gewohnt sind.

Punkten kann die Staffel bisher wiederum durch tolle Schauspieler und deren authentisches Spielen. Mit am Start sind natürlich Malcom (Eka Darville), Trish (Rachael Taylor) oder auch Jeri (Carrie-Anne Moss), die allesamt glänzen und sich als perfekte Wahl für die Serie entpuppen.

Mit dem Ableben von Killgrave fehlt der Serie aber dieser eine Bösewicht, der für Jessica Jones eine riesen Gefahr darstellte und die erste Staffel von Anfang bis Ende mit einer fast nicht auszuhaltenden Spannung durchzog. Wir bekommen zwar einen neuen Konkurrenten geboten, bisher kann dieser in den ersten fünf Folgen aber nicht mit Killgrave mithalten.


Fazit der ersten fünf Folgen

Die zweite Staffel Jessica Jones konnte mich bisher leider noch nicht vom Hocker hauen. Vielleicht liegt es an meinen hohen Ansprüchen, vielleicht – und ich gehe davon aus, dass es sich eher hierum handelt, liegt es an der Spannung und dem Hass, den wir durch Killgrave geboten bekamen. Dieser existiert in dieser Form nicht mehr, während die ersten fünf Folgen vor sich hindümpeln und gegen Ende noch einmal anziehen. Ich hoffe für die Serie, dass es ab der Hälfte der Staffel wieder in eine aufregendere Richtung gehen wird und wir die Jessica Jones zu Gesicht bekommen, die wir so lieben. Anschauen solltet ihr die zweite Staffel aber auf jeden Fall, denn in kaum einer anderen Serie ist ein derart vergleichbarer Mix aus Gewalt, Humor und auch Erotik vorhanden.

 

Hier gelangt ihr direkt zur Serie auf Netflix, um sie schon einmal auf eure Liste zu setzen.

2 Kommentare zu Marvel’s Jessica Jones: So sind die ersten fünf Folgen der 2. Staffel

  1. Zimmy

    Kann deine Meinung (leider) 1:1 so unterschreiben. Bleibt zu hoffen, dass die zweite Staffel ab der Hälfte nochmal Aufschwung nimmt, denke aber, dass die Hauptthematik es nicht schaffen wird, eine spannende Geschichte zu erzählen. Das tut mir leid um Jessica Jones, da ich den Charakter sehr mag.

  2. FirstAvenger

    Die erste Staffel war bahnbrechend klingt nun also so, als hätten die Macher sich auf den Lorbeeren ausgeruht. Über 2 Jahre bis zu zweiten Staffel.. Ich werde es mir in ein paar Tagen dann ansehen aber hatte genau das schon befürchtet.

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