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Unsere Top 3 Spiele des Jahres 2016 und die Qual der Wahl zum Spiel des Jahres


Poah… der Jahreswechsel hängt uns noch ein klein wenig in den Knochen. Wir werden schließlich nicht jünger, dafür aber die Redaktionsparties härter. Das letzte Jahr hatte dazu ein paar echte Perlen im Gepäck. Ihr konntet bei uns bereits abstimmen und habt eine interessante Wahl getroffen. Jetzt sind wir an der Reihe… Wie im letzten Jahr, mussten wir zig Stunden über unseren Titel des Jahres verhandeln, um die Wette Sackhüpfen, Daumen-Wrestlen, Breakdancen, Burger essen und.. ach es war einfach hart. Trotzdem konnten wir uns dann doch noch auf einen Gewinner einigen…

Bevor wir aber dazu kommen, könnt ihr euch erstmal unsere persönlichen Top 3 des Jahres durchlesen.

Zimmys Spiele des Jahres 2016

Platz 3: die Fallout 4 Addons

Typisch Zimmy! Fallout 4 kam zwar bereits schon im November 2015 heraus, aber Dank des Season-Passes beziehungsweise auch der einzeln erwerblichen Addons konnten Fans, so wie ich, auch weiterhin Spaß im Jahre 2016 mit Fallout 4 haben. Insgesamt sind über das Jahr verteilt sechs (6!) DLCs veröffentlicht worden. Das wohl beste Addon ist Far Harbor und dieses möchte ich besonders erwähnen. Zudem möchte ich Bethesda an dieser Stelle loben, dass das Spiel weiterhin supported wird und Fans mit neuem Futter versorgt werden (Leute, guckt Euch an dieser Stelle auch die Skyrim Special Edition an). Dies ist nach Veröffentlichung eines Spiels nicht immer üblich. Far Harbor bietet uns eine eigene kleine Welt, die wir entdecken können, on top eine spannende Geschichte mit massenweise neuen Quests, neue Gegnertypen und Kreaturen serviert mit kleinen Überraschungen. Was Fans an Fallout lieben, sind die moralischen Entscheidungen, die man treffen kann und diese fehlen auch in Far Harbor nicht. Far Harbor beschert uns zirka 20 Stunden, die zu begeistern wissen und ein Addon, welches sogar einige Dinge (zum Beispiel dass wir Auseinandersetzungen durch Kampf oder Diplomatie entscheiden können) besser als das Hauptspiel macht.

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Platz 2: Final Fantasy 15

Das erste Mal kam ich mit der Final Fantasy Serie zu Super Nintendos Zeiten in Berührung und lernte die Serie über all die Jahre kennen und lieben. Vor allem haben es mir die Teile 7, 8 und 9 ziemlich angetan. Zwischendurch gab es den ein oder andren Ableger, der weniger gut oder stark war und den auch manch ein Fan gerne aus dem Gedächtnis streichen möchte. Ich war ziemlich skeptisch, wie Final Fantasy 15 werden wird. Kann er an die großen Erfolge anknüpfen? Funktioniert Final Fantasy auch in unserer schnellebigen Next Gen Zeit? Wie nehmen hartgesottene Fans, oder gar Neueinsteiger den neuesten Teil auf? Meines Erachtens ist der Spagat gut gelungen. Klar, ich gebe zu, Anfangs war mir alles viel „zu japano“, die Story verlief anfangs auch nicht so tiefgründig und auch die vier Jungens waren mir viel zu K-Pop-Kawaii. Umso länger ich spielte schlich sich richtiges Suchtpotential ein. Die Neuerungen waren allesamt stimmig und auch die unzähligen und manchmal belanglosen Nebenquests bescherten mir riesen Spaß. Ich feierte das Wiedertreffen mit alten Charakteren und auch die Chocobos ließen mein Herzchen höher schlagen. Final Fantasy 15 ist definitiv kein Spiel, welches man mal schnell nebenbei runterspielt oder nur mal kurz einlegt. Man kann eine Menge Zeit investieren und sich auch oft im Spiel verlieren. Das Komischste am neuen Final Fantasy ist, dass es praktisch zwei Spiele in einem ist. Auf der einen Seite sind wir auf einem extravaganten Road Trip, campen unter dem Sternenhimmel und erkunden die Welt und auf der anderen Seite hat Final Fantasy 15 die klassischen Aspekte, die ein RPG haben muss: Wir kämpfen, leveln uns hoch, erkunden Dungeons und machen feindlichen Kreaturen den Gar aus.

Kurzum: Ich weiß nicht, wie uns Final Fantasy 15 in Erinnerung bleiben wird, aber ich weiß, dass Final Fantasy 15 alles beinhaltet, was ich von einem RPG dieser Serie haben möchte.

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Platz 1: Uncharted 4: A Thief’s End

Schuldig: Uncharted-Fan seit der ersten Stunde- totzdem weiss ich bei Spieleserien sehr wohl zu differenzieren, ob sich eine Serie gut oder schlecht entwickelt, oder ob sich mal ein schwächerer Nachfolger dazwischen mogelt. Anders ist es bei Uncharted 4. Eine großartige Serie kommt zu einem Ende. Und was für ein Ende: Uncharted 4 geht erzählerisch in eine Tiefe, die es in den vorangegangen Teilen nicht gab. Die Grafik ist einfach nur wow und das Gameplay astrein. Es war eine wunderschöne Reise durch die Entwicklung und durch das Leben von Nathan Drake, der seinen wohlverdienten Ruhestand bekommt. Eine Serie schreibt das letzte Kapitel und findet meiner Meinung nach einen durchaus würdigen Abschluss. Ich ziehe meinen imaginären Hut vor Naughty Dog, denn man muss Einer aus Stahl haben, wenn ein Studio erkennt und beschließt wann eine Geschichte zu Ende geht, egal wie lukrativ diese auch sein mag.

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Lisas Spiele des Jahres 2016

Platz 3: Stardew Valley

Ich liebe Harvest Moon und war Anfang des Jahres bereits total froh, dass auf dem 3DS der Titel Story of Seasons erschienen ist, welches von den Harvest Moon Machern unter anderem Namen veröffentlicht wurde. Aber irgendwie konnte es mich nicht so begeistern, wie erhofft. Und dann erschien plötzlich Stardew Valley im Steam-Shop, von einer Person entwickelt – von einem Fan, für Fans. Ein Spiel in Pixel-Optik, welches stark an Harvest Moon erinnert und vieles sogar besser macht. Da ich ein großer Fan dieser Spiele bin, habe ich natürlich auch Stardew Valley gespielt und bin als alter Konsolero besonders froh darüber, dass der Titel seit kurzem auch auf der PS4 und der Xbox One erhältlich ist. Spielt es, Ihr werdet es nicht bereuen!

Platz 2: Uncharted 4: A Thief’s End

Uncharted 4 ist meines Erachtens mit Abstand der beste, aktuelle Exklusivtitel der PlayStation 4. Für mich hat Uncharted 4 durch seine Story, die Charaktere, die wunderschöne und interessante Welt und die nicht zu schwierigen Rätsel und extrem coolen Klettereinlagen die drei vorherigen Teile noch einmal getoppt und gehört somit definitiv in meine Top 3 dieses Jahr. Auch dieses Spiel hat mich motiviert einzelne Passagen noch einmal zu spielen und das passiert bei mir mittlerweile leider äußerst selten.

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Platz 1: Dishonored 2

Auf meinem ersten Platz befindet sich nach längerem Überlegen und Daumenwrestling mit mir selbst, Dishonored 2. Ich habe bereits den Vorgänger abgöttisch geliebt und finde ihn sogar noch etwas besser als den aktuellen Teil. Dennoch hat er es bei mir aufgrund seiner aufwändigen und interessanten Level und dem Design, welches mich total anspricht und zum mehrfachen Durchspielen angeregt hat, auf Platz 1 geschafft, auch wenn die Story nicht nennenswert war.

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Stephans Spiele des Jahres 2016

Platz 3: Unravel

Der rote Faden namens Yarny setzt die Erinnerungen einer alten Dame wieder zusammen. Das hat mich im Zusammenspiel aus Musik, Grafik und natürlich auch ein wenig mit den (wie zum Donnerwetter nochmal kann ich dieses verdammt beschissene, kackschwere, nervenaufreibende drecks…) total angenehmen Rätseln tief berührt. In jungen Jahren habe ich selbst sowohl im Sommer, als auch im Winter viel Zeit im Herkunftsland der Jungs von Coldwood Interactive verbracht, und kann mich mit den Hintergründen sehr gut identifizieren. Deswegen brachte Unravel mir neben den Erinnerungen die ich mit Yarny nachgespielt habe, auch viele eigene Erinnerungen zurück, über die ich lange nichtmehr nachgedacht habe. Für mich ein würdiger dritter Platz, auch wenn das Spiel leider recht schnell vorbei ist – Fortsetzung incoming?

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Platz 2: Titanfall 2

Mein lieber Herr Gesangsverein, Titanfall 2 hat mich in so vielen Bereichen einfach positiv gestimmt. Die Story war zwar so ein klassischer „From outta Space“ Kram, aber ich glaube ich habe mich davon seit Half-Life 2 nicht mehr derart in den Bann ziehen lassen, wie in diesem Fall. Alles was man geboten bekommt ist Abwechslungsreich, und gut erzählt. BT-7274 ist nicht nur irgendein Titan, sondern mein bester Kumpel geworden. Und wir sind zusammen durch die Hölle gegangen, mit Happy End? Das musst du selbst herausfinden, ich war hin und weg von diesem Singleplayer Modus. Und auch im Multiplayer hat das Spiel einiges zu bieten, sobald man seine Titanklasse, seine Lieblingsknarre und auch den guten Umgang mit der Umwelt (Wallruns etc) gefunden hat, geht im Multiplayer ordentlich die Post ab, inklusive reichlich Möglichkeiten seinen Rang zu steigern. Ob über Fraktionen, Waffen oder durch eine gute Runde… Überall gibt’s was um dich zu verbessern.
Übrigens Leute, ist es nicht irre was die Jungs von Respawn noch aus der Source Engine rausgeholt haben, die 2004 mit Half-Life 2/Counter-Strike: Source erstmalig das Licht der Welt erblickt hat?

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Platz 1: Doom

Was soll ich sagen? 2016 war für mich ein gutes Shooter-Jahr. Und Doom ist in diesem Zusammenhang das wohl am meisten beeindruckende Beispiel dafür, wie Shooter geht. 60fps auf Konsolen, grandios gute Grafik, Gameplay from Heaven (or Hell), und mit Blick auf die PC Version durch den Support der Vulkan API (Eine low level Grafikschnittstelle) eine der technisch besten Leistungen, die letztes Jahr abgeliefert wurde.

Es sollte Back to the Roots gehen, und das ist gelungen. Als dann der Abspann des Singleplayer Modus über meinen Bildschirm geflimmert ist, kam ich mir vor wie ein kleines Kind welches innerlich laut „Noch MAAAAAAAAL“ brüllt, und gleich erneut loslegt. Lohnenswert ist ein weiterer Durchlauf in jedem Fall, denn serientypisch hat Doom jede Menge verstecktes Zeug zu bieten, das nur darauf wartet gefunden zu werden. Startet man den Multiplayer, ist man vielleicht ein wenig betrübt über die geringe Spielerzahl, wenn man aber ein Match hat – dann geht auch dabei ordentlich die Post ab. Sowas wie Oldscool meets Call of Duty, und vielleicht entspricht die Qualität nicht ganz dem was der Singleplayer vorlegt, aber trotzdem macht es Laune. Und SnapMap nicht zu vergessen, der Do-it-yourself Baukasten für kreative Köpfe, die auch gern mal ihr eigenes Doom-Erlebnis basteln möchten. Zusammen eine perfekt abgestimmte Mischung, um Doom auch nach dem ersten Durchlauf wieder zu starten und zu suchten. Mmmh, ich glaube das muss ich die Tage mal wieder zocken… Danke id Software für dieses Erlebnis, und bitte mehr Spiele auf Basis der idTech 6!

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Michaels Spiele des Jahres 2016

Platz 3: ReCore

Oha, die Wahl für den dritten Platz ist mir nicht leicht gefallen. Viele Spiele haben mich im letzten Jahr um den Schlaf gebracht, allerdings haben mich nur die stellenweise wirklich abartig schweren Passagen und Herausforderungen in ReCore wirklich an den Schreibtisch gefesselt. Ich habe gelacht, geweint, abwechselnd in den Controller und meinen Schreibtisch gebissen. Die Schuld bei meinen Katzen gesucht, bei meiner Lebensgefährtin, den Nachbarn, den Entwicklern… nur um mich eine halbe Stunde später wieder ans Spiel zu setzen. ReCore ist der ungeschliffene Diamant unter den Videospielen des letzten Jahres. Der offensichtliche Beginn einer neuen Spielereihe und gerade deswegen ein Grund um etwas mehr Beachtung zu bekommen. Etwas holprig inszeniert, nicht ganz sicher ob es jetzt ein reiner Actiontitel mit Plattform-Puzzles oder ein Metroidvania mit Action sein möchte.
Im Kern macht es aber wenig falsch. Die Steuerung ist überraschend präzise, die Herausforderungen sind (leider) sehr fair und die Figuren durchweg interessant und sympathisch. Für den aktuellen kleinen Preis kannst Du aber nicht viel falsch machen… eventuell solltest Du aber viel Nervennahrung und einen robusten Controller am Start haben.

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Platz 2: Forza Horizon 3

Forza Horizon 3 in wenigen Worten: Pferdestärken, Freiheit, wunderschön. Dieses Spiel hat mich in diesem Jahr überrascht was den Spielumfang angeht. Immerhin war ich bis zum Release noch in Forza Horizon 2 verliebt und davon überzeugt, dass man diesen Titel in keinem Fall mehr überholen könnte. Doch dann haben die Playground Studios Forza Horizon 3 aus der Garage gelassen und meiner Erwartungshaltung die Rücklichter gezeigt.
Ich spiele Forza Horizon 3 seit Release regelmäßig und bin vor kurzem in die erste Erweiterung namens Blizzard Mountain eingestiegen. Allerdings nicht, weil ich mit dem Hauptspiel schon durch war, nee, einfach weil ich bei den vorhandenen Settings ein wenig den Schnee vermisst hatte. Vielleicht habe ich aber auch den Schnee in meiner Ruhrpott Heimat vermisst. Wie auch immer: Forza Horizon 3 gehört in jede Spielesammlung, wenn man auch nur entfernt Lust auf Rennspiele hat. Darüber hinaus gibt es auch noch einen Arsch voll Rennsemmeln, maximale Freiheit bei den Rennen und sowieso keine großen Grenzen in der Spielwelt. Ich scheuche dann mal weiter meinen Audi R8 einmal quer durch die Prärie. Yaaaaay!

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Platz 1: Doom

1993 war der Release von DOOM ein Urknall für die Entwicklung der Egoshooter in den folgenden 23 Jahren. DOOM war seinerzeit zwar nicht das erste seiner Art, aber das brutalste Spiel. Brutal blutig, brutal schnell, brutal neu. Technisch auf dem neusten Stand mit, für damalige Verhältnisse, fantastischer Grafik und einem Leveldesign das seines gleichen suchte. Die Story passte zwar auf einen Bierdeckel oder wurde irgendwo in einer Readme Datei versteckt. Damals waren Shooter noch wegen ihrer gnadenlosen Action gefürchtet…  heute fürchte ich mich bei Shootern nicht mehr vor deren Tempo, sondern viel mehr vor deren Stories und pseudo-innovativem Gameplay. Eigentlich war es einfach wieder Zeit für DOOM  aus dem ID Software Schrank zu springen und das Genre ein wenig wach zu rütteln.
Natürlich sind 23 Jahre Shooter Entwicklung nicht spurlos an DOOM vorbeigegangen, aber alle Veränderungen beugen sich dem ursprünglichen Gameplay und der eigentlichen (nicht wirklich vorhandenen Alibi-) Story. Auf der einen Seite ist der Spieler und auf der anderen Seite der Ausgang. Dazwischen reichlich Schießprügel und natürlich eine Horde fieser Höllenkreaturen, die fachgerecht zerlegt werden möchten.

Bis zum Release von DOOM war mir gar nicht mehr bewusst, was ich an den Egoshootern der letzten Jahre vermisst habe. Wenn Du auch nur ein wenig Spaß an „Hirn aus, Kettensäge an“-Action hast, dann gehört DOOM einfach in Deine Spielesammlung… ach was sage ich… DOOM gehört in jede Spielesammlung. Wer der reinen Action nichts abgewinnen kann, wird vielleicht von der Technik begeistert sein… oder vom mitgelieferten Leveleditor… oder vom motivierenden Take Down System, dass einen ganz eigenen Rhythmus hat… oder oder oder… ich hab jetzt schon wieder genug darüber geschrieben und Lust auf ein Ründchen bekommen…

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Spiel des Jahres

Machen wir es kurz und schmerzlos… wir hatten eine ganze Menge fantastischer Titel zur Wahl und sind bei der Diskussion über unser Spiel des Jahres immer wieder über den neu auferstandenen Urvater der Egoshooter gestolpert. Tempo, Technik, Design, Gameplay… DOOM ist in jeder Kategorie einfach herausragend und bekommt somit den wohlverdienten Editor’s Choice Award 2016. Gratulation an ID Software und Bethesda!

pwrup award 2016 doom


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