TH Filmkritik

Power Rangers (2017)


Wer erinnert sich nicht daran, als kleiner Dutt mit seinen Freunden nachmittags draußen Power Rangers zu spielen? Rot, blau, gelb… fast jede Farbe des Regenbogens war oder ist vertreten. Und ich, ich durfte immer der Rosane sein. Kein Wunder also, dass ich mit den Power Rangern nicht nur Gutes verbunden habe.

Seit der Erstaustrahlung 1993 gab es mehr als 800 Episoden der tapferen Krieger. Und heute, etwa 24 Jahre später, blieb auch diese Serie nicht vom Reboot- und Fortsetzungshype verschont. Wir durften uns den Film ansehen und uns eine Meinung darüber bilden, ob die Macher des Filmes nicht doch zu optimistisch sind, eine ganze Filmreihe zu produzieren oder ob jener Optimismus gerechtfertigt ist.

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Es begann vor 65 Millionen Jahren, als Zordon (Bryan Craston) an der Seite der originalen Power Rangers die Erde gegen Rita Repulsa (Elizabeth Banks) verteidigte. Ein Meteor, der die Erde traf, tötete (fast) alle Rangers. Der Roboter Alpha 5 kann nur noch die Stimme Zordons sowie dessen Bewusstsein auf dem Computer des Raumschiffes speichern. Zordon kann wieder zum Leben erwachen, allerdings erst wenn jemand die mächtigen Münzen entdeckt, mit denen die Superkräfte der Power Rangers freigesetzt werden.

In der heutigen Zeit möchte der Nerd und Außenseiter Billy (RJ Cyler) eine mysteriöse Energiequelle nahe seines Heimatortes Angel Grove freisetzen. Dabei entdeckt er mit seinen Schulkameraden Jason (Dacre Montgomery), Kimberly (Naomi Scott), Zack (Ludi Lin) und Trini (Becky G) die Power-Münzen. Nach und nach entdeckt und entwickelt jeder Teenager besondere Fähigkeiten. Sie bergen das Raumschiff Zordons und erfahren, dass sie die neuen Power Rangers seien. Mit vereinten Kräften sollen sie die Welt retten und der wiederbelebten Rita das Handwerk legen.


Wir sind die Außenseiter!

In vielen Zwischenszenen wird immer wieder gezeigt, welche Aspekte des Außenseitertums auf jeden einzelnen Ranger zutrifft, sogar gibt es einige Hinweise auf Homosexualität. Hätte man einen besseren Eindruck jedes einzelnen, so könnte man Gefahren realer herüber bringen, allerdings entstand hier nie das Gefühl, dass trotz zahlreicher Gefahrensituationen einem Krieger etwas zustoßen würde. Denn stürtzt jemand in einen tiefen Abgrund ist das noch lange nicht sein Ende!

Insgesamt wirkt der Film sehr künstlich, da man vor allem am Ende den Eindruck hat, dass hier die Effektspezialisten das Sagen hatten. Sie machen ihre Sache vor allem beim Kampf gegen Rita sehr gut und das Finale passt dann doch schon wieder zu den Übertreibungen und Unwahrscheinlichkeiten, wie wir sie aus dem Original kennen.


Blu-ray Details

PowerRangers_BluRay_3D_01_oFSK-1

(c) Studiocanal

Bild: 2,40:1 1080/24p Full HD
Sprachen/Ton: Deutsch Dolby Atmos, Englisch Dolby Atmos
Untertitel: Deutsch
EAN: 4006680081175
VÖ: 03.08.2017
Extras: Audiokommentar mit Regisseur Dean Israelite & Drehbuchautor John Gatins, Musikvideo, Deleted Scenes, Outtakes, Trailer (mit Audiokommentar von Regisseur Dean Israelite), Teaser, Wendecover Exklusiv auf der Blu-ray: Dokumentation: The Power of the Present, Featurettes: Hinter den Kulissen, Featurettes: Spezialeffekte


Fazit

Mich persönlich hat der Film jetzt nicht vom Hocker gehauen. Gerade gegen Ende des Filmes wurde es für mich immer uninteressanter und es war mehr oder weniger vorhersehbar, was passieren würde.

Vor allem aber die Schurkin Rita ging mir gewaltig auf die Nüsse. Nicht nur, weil sie eben die Widersacherin ist, sondern weil sie eine extrem nervige Art und eine trommelfellzerreissende Synchronstimme hat. Ich war froh über jede Sekunde, die sie nicht gezeigt wurde.

Alles in Einem fehlte dem Film etwas an Witz, Charme und Action. Die Actionszenen, die der Film auswies, waren für mich ein Abklatsch der Transformers gepaart mit Star Wars Elementen.

Vielen Dank an Gastautorin Milena Höhl für diesen Test!


Meine Wertung

Final Thoughts

Mich persönlich hat der Film jetzt nicht vom Hocker gehauen. Gerade gegen Ende des Filmes wurde es für mich immer uninteressanter und es war mehr oder weniger vorhersehbar, was passieren würde. Vor allem aber die Schurkin Rita ging mir gewaltig auf die Nüsse. Nicht nur, weil sie eben die Widersacherin ist, sondern weil sie eine extrem nervige Art und eine trommelfellzerreissende Synchronstimme hat. Ich war froh über jede Sekunde, die sie nicht gezeigt wurde. Alles in Einem fehlte dem Film etwas an Witz, Charme und Action. Die Actionszenen, die der Film auswies, waren für mich ein Abklatsch der Transformers gepaart mit Star Wars Elementen.

Overall Score 3.5 Zordon hat mehr erwartet!
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2 Kommentare zu Power Rangers (2017)

  1. Gurki

    Entgegen meinen Erwartungen war er sogar ganz cool umgesetzt mit symphatischen Figuren und guter Action. Hatte mir weniger erwartet. 🙂

  2. Ich fand den Film supergeil! Werde ihn mir noch nachkaufen, habe direkt das schicke Steelbook bestellt. Alleine die Musik brachte mich wieder ins Schwärmen und mitsingen. Ich finde es ist der perfekte Einstieg für Leute, die noch nie was mit den Power Rangern am Hut hatten, auch wenn man die anfängliche Story etwas kürzen hätte können. Der Film hat Witz und zahlreiche Nostalgieelemente. Ich hoffe es werden weitere Teile gedreht. Der Cast war gut und der heutigen Zeit angepasst. Die Actionszenen haben mir gut gefallen und die Schurkin Rita- tja, sie ist halt Rita 😀

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